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Spitzenleistung auch nach der Katastrophe 

Marcel Wüst, Jahrgang 1967 war einer der erfolgreichsten deutschen Radprofis überhaupt. Er gewann über 100 Profirennen, darunter 14 Etappensiege beim Giro d'Italia, der Tour de France und der Spanienrundfahrt. Im Jahr 2000 endete seine Karriere nach einem Sturz abrupt: Schädelbasisbruch, div. andere Brüche und Verlust des rechten Auges.

Wie geht es nach einer solchen Katastophe im Leben eines Spitzensportlers weiter, was unterscheidet ihn vom Normalmenschen?

Wüst ist als Journalist, Schriftsteller und vor allem als Motivationstrainer für Unternehmen wie Daimler Chrysler oder BASF tätig. Er postuliert: Viele Situationen sind 1:1 vom Sport auf die Unternehmensführung übertragbar. So zum Beispiel Krisenmanagement, Motivation, Teamwork und Balance. Das Erlebnis dieser Parallelen führte bei den Teilnehmern des Arnsberger Unternehmerforums am 11. April 2019 zu einer regen Diskussion und bewirkte die eine oder andere kritische Selbstreflexion.

Wüst erklärt, dass nach einer unternehmerischen Niederlage die Ziele neu definiert werden müssen. Durch viele kleinere Ziele und deren Erreichen schöpft der Unternehmer (und sein Team) neue Kraft. Die Ursachenanalyse der Fehler ist am schwersten, weil sie häufig das Gefühl einer Schuld erzeugen, aber: Entscheidungen müssen getroffen werden - besser eine falsche als gar keine!
Krisenkommunikation hilft bei der Zusammenfindung des Teams. Hierbei gilt: Die Sprache formt das Denken und das Handeln.
"Äh, man müsste eigentlich irgendwann ..." ist eben anders, als "heute habe ich ..."

In diesem Sinne gibt der auf Mallorca lebende Rheinländer folgendes Fazit:

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