Senkrechtstarter

Die Senkrechtstarter in Bochum "machen Unternehmer" erfolgreich. Der branchenoffene Gründungswettbewerb der Bochumer Wirtschaftsförderung bietet über einen Zeitraum von 6 Monaten mit 8 Veranstaltungen eine Unterstützung für Gründungswillige. Das fachliche know how und die Idee sollten die Gründer selbst haben, aber in den Bereichen kaufmännisches Wissen, Recht und Businessplan gibt es eine kostenfreie Unterstützung, die allen Unternehmern nur empfohlen werden kann. 

Die Mischung macht's

Unterstützt wird das Team der Senkrechtstarter durch ein Netzwerk von Experten, Gutachtern und Sponsoren. Dies sind Expertenkreise, Seniorberater und auch im Beruf aktive Berater. Die Experten stellen ihr Wissen und Ihre Zeit in der Regel kostenfrei für die Gründer zur Verfügung. Die Gründer können jeweils den fachlich und persönlich optimalen Betreuer auswählen.

5 Grown ups

Am 11.09.2019 durften Mentoren und Senkrechtstarter einige der vor Jahren als Startup geförderten Unternehmen besuchen und staunten nicht schlecht, in welch' kurzer Zeit die zumeist technisch innovativen Unternehmen von einem Erfolg zum nächsten eilen. 

1. Die Bewerbungsschreiber.de

Aktuell zeugen 1.981 sehr positive Bewertungen vom Erfolg des mit Stefan Gerth und Holger Manzke in 2011 gestarteten Unternehmens. Mit 24 Bewerbungsschreibern werden Bewerbungen so erstellt oder optimiert, dass 3 von 4 Bewerbern eingeladen werden. In 2017 wurde der Wachstumspreis Ruhr von der Volksbank Bochum Witten eG überreicht.

2. Physec.de

Die am 29.2.2016 Gegründete GmbH wird heute von den beiden Gründern Dr. Christian Zenger und Dr. Heiko Koepke geführt. Das Unternehmen hat sich seit dem Starterwettbewerb im Jahr 2015 herausragend entwickelt. Von den ursprünglich 3 Geschäftsführern sind zwar nur noch 2 in der Geschäftsleitung, aber mit 63% und 19% befindet sich das Kapital in der Hand der Gesellschaftergeschäftsführer, so das alle Entscheidungen ohne größere Diskussionen umgesetzt werden können. Nach Aussage von Dr. Koepke sind mittlerweile etwa 30 Mitarbeiter im Team und wenn Umsatzerlöse und Fördermittel zusammengerechnet werden liegt das Unternehmen im siebenstelligen Erlösbereich - wohlgemerkt: 3 Jahre nach der Gründung.
Wir dürfen gespannt sein, welche Entwicklung das Unternehmen noch nehmen wird, erste internationale Kontakte zu Universitäten und Kunden bestehen bereits.

Die Mission des Unternehmens:

Das Internet der Dinge (IOT) im Bereich drahtloser Netzwerke sicherer machen!

Mit der zunehmenden Nutzung von Funksendern oder Mobiltelefonen wird Kriminellen Tür und Tor geöffnet. Die Vernetzung der Geräte führt zu einer noch weiter vergrößerten Angriffsfläche.  Von Smarthome Technologien, z.B. Mobiltelefon oder Funksender als Türöffner  über industrielle Nutzungen z.B. in der kommunalen Wasserwirtschaft bis zur Maschinensteuerung sind alle Lebensbereiche betroffen. Physecs Idee: Jedes „Ding“ bekommt einen individuellen Funkschlüssel, der sich regelmäßig ändert. Bis man die Verschlüsselung geknackt hat, hat sie sich schon längst geändert. Einbruch zwecklos! Ein Angriff auf die Verschlüsselungshardware ist zerstörungsfrei nicht möglich, weil der Funksender zusammen mit der zu sichernden Komponente vergossen ist.

3. RipsTech

Die Erfolgsstory des Rips Teams beginnt nicht erst mit dem 2. Platz beim Senkrechtstarter-Wettbewerb in 2016. Die Wurzeln von Rips reichen in das Jahr 2010; in diesem Jahr wurde RIPS als open source php scanner  entwickelt. In 2015 erfolgte dann ein komplettes Redesign als Unternehmens-Software.
Heute ist Rips eine Software für die automatisierte Sicherheitsanalyse von Webseiten. Mit neuen Analysetechniken werden selbst komplexe und bisher unauffindbare Schwachstellen erkannt. Rips analysiert den Quellcode programmiersprachenspezifisch und erhält mit diesem Ansatz nicht nur den Preis im Senkrechtstarterwettbewerb, sondern auch einen defense Prize von Facebook. Die Team Mitglieder sind Speaker auf  internationalen Konferenzen und haben namhafte Kunden.

Die Mission von Rips ist es, Angriffe zu verhindern, bevor sie stattfinden.

Mit Stand 2016 gab es etwa 1 Milliarde Internetseiten, auf die etwa 500.000 Angriffe pro Tag durchgeführt werden, von denen etwa 50.000 pro Tag erfolgreich waren. In 2018 waren es lt. VPNMentor bereits 1,25 Milliarden Internetseiten. Lt. ISTR 2019 steigen Anzahl und Komplexität der Attacken.

4. Terratransfer.org

Die TerraTransfer GmbH entwickelt Systeme zur Überwachung von Messdaten.

Marcel Delker hat das Unternehmen in einem 5 köpfigen Gründerteam aus Geographen, Informatikern und Ingenieuren mit dem Senkrechtstarter 2007/2008 gegründet und versteht den Standort in Bochum als Entwicklungseinheit im Verbund mit Kooperationspartnern und einem stärker vertriebsorientierten Standort in Ettlingen.  Heute werden an den beiden Standorten mit 15 Mitarbeitern mehr als 5.000 Messtellen betreut. Das Potential zu messender Grundwasserstellen sieht Delker allein in NRW bei 30.000 Messstellen. Weitere Schwerpunkte sind die Bereiche Pegel und Grundwasser, Hochwasserschutz, Klimatologie und Bodenkunde, sowie industrielle Messgrößen (Drücke, Temperaturen).

Ausgestattet mit einer Batterie und einer Kombination aus optimierter Hardware und eigener Software funktionieren die Messgeräte unabhängig von Strom- und Telefonnetzen. Die Daten fließen in eine Datenbank und sind in Echtzeit über Internetbrowser verfügbar. Die Kosten einer manuellen Erfassung und Weiterverarbeitung können so um 75% gesenkt werden.
Marcel Delker berichtet mit Leidenschaft über die Schwierigkeit in der Anfangsphase eine bessere Bekanntheit zu erreichen und vergisst beinahe die Nominierung seines Unternehmens zum Deutschen Gründerpreis im Jahr 2011.

Die Unternehmensgründer Jürgen Engelhardt und Christian Müller

blicken gemeinsam auf mehr als sechs Jahrzehnte Erfahrung als Küchenchefs und Kochdozenten im In- und Ausland zurück.

Mit dem Senkrechtstarter 2015/16 realisierten sie Ihre Idee einer barrierefreien Kochschule, die sie  in der Alten Fleischerei Campmann im Bochumer Ehrenfeld in Betrieb nahmen. Die höhenverstellbaren Kocheinheiten ermöglichen es auch Menschen im Rollstuhl an den Kochkursen teilzunehmen.

Die Location der beiden Gründer ist teilweise auf Wochen im voraus ausgebucht, weil sie es nicht nur verstehen, fantastische Kreationen zum mitkochen zu zaubern, sondern ihre Location mit dem ursprünglichen Flair auch für exklusive Events vergeben. Wenn es aber doch gelingt einen der begehrten Plätze in einem Kochkurs zu bekommen, kann aus verschiedensten Themenwelten gewählt werden: Mal indisch, mal Sushi oder afrikanisch. Team und Lokation sind absolut überzeugend, daher nur noch ein paar Fotos unseres Menüs am 11.09.2019.

Entenbrust im Salatbett

Tafelspitz 14 Stunden Sous Vide gegart

Zitronentarte mit Apfeleis

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