Am 30.10.2019 berichteten Jörg Sänger und Caroline Pitzer über Entwicklung und Leistungsangebot der proLogistik GmbH & Co. KG sowie über den Einsatz von online Marketing in der Unternehmenskommunikation. 

Erfolg drückt sich nicht nur in Zahlen-Daten-Fakten aus -
er ist beim Betreten eines Unternehmens spürbar

Die proLogistik wurde 1983 im Technologiepark Dortmund gegründet und zog 2001 an die jetzige Firmenzentrale. Mit 180 Mitarbeitern werden von den 20 Mio. Euro Umsatz etwa 6 Mio. durch den Hardwarebereich erwirtschaftet. Ein Blick auf die Finanzzahlen des Unternehmens (Quelle: creditsafe) zeigt den nachhaltigen Erfolg der mit einem Bonitätsindex von 1,6 bewertet wird.
Ein Standort in Pinneberg, wo etwa 80 Mitarbeiter tätig sein werden ergänzt die regionale Abdeckung, des Unternehmens, das weltweit bisher 840 Projekte realsisiert hat, aber doch überwiegend national tätig ist. Die 20-30 p.a. umgesetzten Projekte reichen dann von 6 stelligen bis zu hohen 7stelligen Umsatzzahlen. Für den größten Referenzkunden, die Rewe Gruppe, werden ca. 2.500 Personentage p.a. an Entwicklungsarbeit eingesetzt.

Bei der proLogistik ist es der Mix, der den Erfolg ausmacht: 

  • Das Angebot eines eigenentwickelten LVS (Lagerverwaltungssystem -Software) mit Einbindung modernster Optionen wie "pick by voice oder Datenbrillen und einer Lagersimulationssoftware (PLSim)
  • Die Fokussierung auf 2 Hauptbranchen
  • Die Einbindung eigengefertigter Hardware: Sprachsteuerung, LVS-Terminals, Home-Automation
  • Komplementäre Logistiklösungen bei Etiketten u. -druck, aber auch bei Systemarchitektur und WLAN

Nachhaltigkeit - Elektromobilität

proLogistik hat mit 30 Ladesäulen und 21 Steckdosen auf den Firmenparkplatz einen enormen "Ladefuhrpark". Alle neuen Firmenfahrzeuge werden als Hybridfahrzeuge angeschafft und E-Bikes werden als Dienstfahrrad gefördert. Die proLogistik setzt ausschließlich auf Ökostrom (Wind-, Solar- und Wasserkraft) und hat an beiden Standorten eine Photovoltaik Anlage im Einsatz.

Ein aktuell laufendes Projekt zur Umstellung auf ein papierloses Büro mit DMS bietet Ansätze zur Optimierung interner Prozesse. Allein die Ankündigung des Projekts hat bereits zu erheblichen Einsparungen im Papierverbrauch geführt.

(Online) Marketing im B2B gezielt einsetzen

Unterschiede B2B und B2C

  • Verkaufs-Prozesse sind komplexer
  • Mehrere Entscheider/Gremien bei vielschichtigen Entscheidungsstrukturen
  • Eine persönliche, möglichst langjährige Kundenbeziehung ist im B2B Bereich wichtig, weil die Kenntnis der Gegebenheiten bei den Kunden eine effiziente Projektzusammenarbeit erst ermöglicht.

Konzepte aus dem B2C

Auch im B2B Bereich gibt es keinen rationalen Käufer auf der letzten Entscheidungsstufe. Man sagt: "Geschäfte werden zwischen Menschen gemacht" und deshalb spielen Emotionen, Vertrauen und ein persönliches "sich leiden können" auch im B2B eine wichtige Rolle. Im B2B ist die Kommunikation komplexer, weil unterschiedliche Ansprechpartner überzeugt werden müssen.

Die langjährige Verbindung mit ERP-Systempartnern, die optimalerweise über eine Standardschnittstelle zu proLogistik verfügen, ist eine Komponente, die das gewachsene Vertrauen in die Zusammenarbeit und ein aktives Empfehlungsmanagement  belegt.

Die Zusammenarbeit mit Kunden manifestiert sich auch in einer Vielzahl von Lagerbesichtigungen vor Ort, die es Interessenten ermöglichen, das System "live" zu sehen.

Gerade im Softwarebereich steht oft die Programmfunktionalität imVordergrund - erst neuere UX Ansätze gehen auf die Anwenderfreundlichkeit ein. Ziel von proLogistik ist es sogar Spass bei der Bedienung der Software zu entwickeln. Pitzer zeigt den aktuellen  Youtube Imagefilm mit dem LVS PL Store 9.0, der vom Barcodescan über die Prüfung der Lademittelbefüllung und Kommissionierung eine intuitive iconbasierte Benutzerführung anbietet.

Kleines Budget - maximale Wirkung

Caroline Pitzer spricht gerade kleineren Unternehmen Mut zu, auch mal den einen oder anderen Social Media Kanal auszulassen und zielgruppenspezifisch vorzugehen.

Mit Bestandskunden werden etwa 70% der Umsätze generiert. Im Bestandskundenmarketing werden Events, Workshops und gemeinsame Pilotprojekte neben dem klassischen Newsletter zur Kundenbindung eingesetzt. Pro Jahr werden etwa 2 Events pro Monat veranstaltet. Ergänzend nimmt das Unternehmen auch an Fachmessen teil und führt Kundenumfragen durch. Der persönliche Kontakt ist für proLogistik das Wichtigste zur Kundenbindung und -gewinnung.

Der Onlinebereich hat erst in den letzten 3-4 Jahren an Bedeutung gewonnen; so gibt es selbstverständlich einen online shop und es werden auch webinare angeboten. Letztendlich ist aber die Website das Aushängeschild eines Unternehmens. proLogistik hat die eigene Seite daher  2018 vollständig überarbeitet und analysiert DSGVO-konform das Nutzerverhalten. proLogistik setzt Werkzeuge wie mouseflow ein, die anhand von Mausbewegungen mit Bewegungsgeschwindigkeit, Scrollverhalten und Klickintensität Aussagen über die Nutzerbedürfnisse machen können. Ein Sichtbarkeitsindex von Sistrix zeigt die Wirkung der eingesetzten Seach Engine Maßnahmen und dokumentiert, dass die Views sich von Beginn der SEO von ca. 3.000 pro Monat auf aktuell 17.000 pro Monat verbessert haben. Eine geschlossene Tracking-Kette von den Views bis zum Kauf ist naturgemäß schwierig, aber auch andere Indikatoren wie z.B. die CTR (Click trough rate) weisen auf Verbesserungen hin.

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